Die Bürgerinitiative Rudolf-Breitscheid-Straße, gegründet und unterstützt von BISF – Bürgerinitiative Schönes Falkensee e.V., Bürgerverein Finkenkrug e.V., NABU Osthavelland e.V., Baumschutzgruppe Finkenkrug der Lokalen Agenda 21, BUND Ortsgruppe Falkensee, ADFC Osthavelland/Falkensee und weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürgern fordert:

Alleecharakter der Rudolf-Breitscheid-Straße bewahren – Ausbau behutsam gestalten

Finkenkrugs Hauptverkehrsachse, die Rudolf-Breitscheid-Straße, soll ausgebaut werden. Allerdings sehen die bisherigen Vorplanungen der Stadt vor, dabei die noch vorhandenen gut 200 Alleebäume größtenteils zu fällen, was das Erscheinungsbild der Straße vollständig verändern und deren grünen Charakter weitgehend vernichten würde.
Dazu muss es Alternativen geben!

Fotos: Baumbestand in der Rudolf-Breitscheid-Straße, © BI Rudolf-Breitscheid-Straße

Die neu gegründete Bürgerinitiative Rudolf-Breitscheid-Straße fordert deshalb:

  • Eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der weiteren Planung.
    Wir sind sehr besorgt, dass durch eine Umsetzung der bisherigen Vorplanungen der Stadt ein
    irreversibler Schaden am grünen Charakter Finkenkrugs entsteht. Unsere Vorschläge zeigen eine Alternative und sollen zugleich ein gutes Verkehrsangebot sicherstellen.
  • Möglichst vollständiger Erhalt der Bäume entlang der Straße unter Berücksichtigung des
    Alleen-, Klima- und Hitzeschutzes. Damit wollen wir insbesondere im Hinblick auf
    zukünftig häufiger zu erwartende Hitzewellen vulnerable Gruppen der Bevölkerung
    schützen.
  • Nachpflanzungen bei unvermeidbaren Fällungen sowie bei jetzt schon bestehenden
    vorhandenen Lücken.
  • Beseitigung vorhandener Straßenschäden bei einem behutsamen Ausbau mit zu
    prüfenden leichten Fahrbahnverschwenkungen in einzelnen Abschnitten sowie
    möglichen Aussparungen, um Bäume zu erhalten, wie z.B. die markante Eiche nördlich
    der Kreuzung Waldstraße.
  • Sanierung der vorhandenen Gehwege mit der Maßgabe des Erhalts der Bäume. Die Wege
    sollten generell als Gehwege „Radverkehr Frei“ ausgewiesen werden.
  • Zeitnahe Schaffung und Ausschilderung von Alternativrouten für einen sicheren
    Radverkehr über Karl-Marx-Straße, Max-Liebermann-Straße, Storchenstraße,
    Zaunkönigstraße sowie für den Abschnitt südlich der Kreuzung Dyrotzer
    Weg/Wachtelfeld zudem die Route Bachstelzen- und Zaunkönigstraße. Dafür müsste,
    wie mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit im Radverkehrskonzept festgelegt, bspw.
    die Fahrbahn der Max-Liebermann-Straße und der Karl-Marx-Straße für den Radverkehr
    ertüchtigt werden.